Das Abtei-Gymnasium feierte sein 120-jähriges Schuljubiläum.
Hier einige Impressionen zum abschließenden Sommerfest mit Festgottesdienst.
Schuljahresbeginn 2026/27
Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler,
nun sind die lang ersehnten Sommerferien schon wieder vorbei, und die Schule hat begonnen. Alle Schülerinnen und Schüler, ihre Familien, die Mitarbeitenden und die gesamte Schulgemeinschaft begrüße ich herzlich im Schuljahr 2026/27 und wünsche viel Erfolg, vor allem aber eine gute und lebendige Gemeinschaft am Abtei-Gymnasium.
Zum Schuljahresbeginn begrüßen wir zwei neue Kollegen. Herr Carlos Wienhofen Martín unterrichtet die Fächer Spanisch und Sport und kommt nach dem Referendariat und einer vorübergehenden Vertretungstätigkeit an unsere Schule. P. Dr. Rudolf Hein OPraem wurde vom Bischof als katholischer Schulseelsorger beauftragt. Beide Kollegen begrüßen wir herzlich und wünschen Ihnen von Herzen Gottes Segen. Die Schulseelsorge erreichen Sie zuverlässig über unser Sekretariat.
Herzlich begrüßen wir auch 91 neue Schülerinnen und Schüler der Klassen 5, die am 3. September ihren ersten Tag an der neuen Schule feiern durften. Drei Tage lernten sie in verschiedenen Aktionen ihre Klassengemeinschaft, die Lehrkräfte und die Schule kennen, bevor es nun mit dem „richtigen“ Lernen losgeht. Auch euch gilt unser Willkommen und der Wunsch, dass ihr euch schnell einlebt und unsere Schulgemeinschaft mit eurer Fröhlichkeit und vielen neuen Ideen bereichert.
Als Jahresmotto hat unsere Schulseelsorge „Das ABTEI – Für Frieden und Gerechtigkeit“ gewählt. Es beruht auf dem Prophetenwort:
Die Frucht der Gerechtigkeit wird Friede sein. (Jes 34, 17a)
Bei zahlreichen Gelegenheiten im Schuljahr werden wir uns mit der Herausforderung einer Frieden stiftenden Gerechtigkeit auseinandersetzen. In besonderer Weise geschieht dies schon in wenigen Wochen mit unserem Aktionstag „Für die Würde“. Am 28. September werden die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Lehrkräften und namhaften Referenten in insgesamt über dreißig Workshops konkrete Fragen an die Menschenwürde stellen und untersuchen, wie in einer offenen, freiheitlich-demokratisch gestalteten Gesellschaft die Würde im Alltag gefördert und gesichert werden kann. Schon jetzt danke ich allen Ideengebern, Organisatorinnen und Mitwirkenden für die intensive Vorbereitung dieses Tages.
Nach dem Jubiläumsjahr steht umso mehr der Blick in die Zukunft an. Um diese Zukunft gemeinsam gestalten zu können, müssen wir uns unserer Geschichte bewusst sein und die Gegenwart mit kritischem Wohlwollen prüfen. Dazu kann uns ein Gedanke leiten, den das Zweite Vatikanische Konzil im Jahr 1966 in einem der zentralen Konzilstexte "Über die Kirche in der Welt von heute" so zum Ausdruck bringt: "Dazu ist es notwendig, dass wir, bei Anerkennung aller Verschiedenheit, gegenseitige Hochachtung, Ehrfurcht und Eintracht pflegen... Es gelte im Notwendigen Einheit, im Zweifel Freiheit, in allem die Liebe" (Konstitution "Über die Kirche in der Welt von heute" [Gaudium et spes], Nr. 93). Das passt gut zu einer Schule der Vielfalt, die sich einem gemeinsamen Ziel verpflichtet weiß. Ich wünsche mir, dass uns dieses Motto nicht nur durch das vielfältige Jubiläumsjahr, sondern auch für die Zukunft unserer Schule leitet. In der gemeinsamen Sprache Europas, dem Lateinischen, lautet dieser Wunsch:
in necessariis unitas - in dubiis libertas - in omnibus caritas.
Im Vertrauen auf unseren menschenfreundlichen Gott bleibt uns darüber hinaus fortdauernd der Wunsch, stellvertretend für alle Kriegs- und Krisengebiete dieser Welt:
Erbittet Frieden für Jerusalem! Geborgen seien, die dich lieben. Friede sei in deinen Mauern, Geborgenheit in deinen Häusern! Wegen meiner Brüder und meiner Freunde will ich sagen: In dir sei Friede. Wegen des Hauses des HERRN, unseres Gottes, will ich dir Glück erflehen. (Psalm 122)
Für den Schulbetrieb gelten folgende Regelungen:
Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, der ganzen Schulgemeinde und unseren Freunden Gesundheit, viel Erfolg und Gottes reichen Segen für das neue Schuljahr!
Mit freundlichen Grüßen
Thomas M. Regenbrecht
Schulleiter